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<pre>Momentan darf man getrost seine Zweifel haben, ob Bayer in den nächsten Wochen zum Start einer entschlossenen Aufholjagd in der Lage ist; infolge der notorischen Leistungsschwankungen wurden in der laufenden Saison noch nie mehr als zwei Ligasiege in Folge herausgekickt.  <p> Angesichts der vielköpfigen Konkurrenz müsste allerdings schon alles gegen die Werkself laufen, um die verkorkste Saison noch mit diesem verzichtbaren „Highlight“ zu krönen: Realistisch betrachtet ist Bayer wohl selbst bei zwei abschließenden Niederlagen im nächsten Jahr wieder in der Bundesliga mit dabei.  <p>  Dabei wäre es für mich natürlich der beste Trost, wenn es demnächst zumindest mit einem kleinen Gewinn in die WM-Qualifikation geht. <p> Auch deshalb träumt man im Borussia-Kosmos bereits vom Meistertitel — vom ersten seit 1977! Kein Wunder, schließlich erinnert der derzeitige Erfolgslauf stark an die Meistersaison von damals. <p>  Video: Ein sichtlich enttäuschter Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia nach der Nullnummer auswärts bei Hertha BSC. Am Samstag wartet eine richtungsweisende Partie in Freiburg.  </pre>


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<pre>Mit den bislang eroberten 21 Punkten kamen die Rheinländer zur Winterpause gerade noch so eben in der oberen Tabellenhälfte unter; mit neun Zählern fällt nicht zuletzt der Rückstand auf die Berliner schon einigermaßen happig auf.  <p> Aufgrund der notorischen Harmlosigkeit ist es geradezu selbsterklärend, dass es für die Hertha in der jüngeren Vergangenheit nie etwas in Gelsenkirchen zu holen gab; seit der Saison 2006/07 hat es für den „schlafenden Riesen“ sieben Pleiten in Folge im Revier gesetzt.  <p>  – Unmittelbar nach dem Abpfiff ließ Manuel Baum seinem Frust im Sky-Interview freien Lauf. <p> Die Statistik spricht nicht unbedingt dafür, dass die „Wölfe“ am Samstag in Gelsenkirchen für den ersten Sieg in der Wolfsburger Schmidt-Ã„ra sorgen werden. Lediglich drei Mal (zuletzt am 18. September 2009) konnte der VfL auf Schalke gewinnen. S04 gewann zwölf seiner 20 Heimspiele gegen die Niedersachsen. <p>  Da jedoch selbst eine im Höhenflug befindliche VfB-Mannschaft nicht plötzlich alle Spiele gewinnen kann, dürfte der jüngste Rückschlag zunächst nicht mehr als ein Betriebsunfall gewesen sein — einem selbstbewussten Auftritt im Borussia-Park wird der Dämpfer in jedem Falle keinen Abbruch tun.  </pre> 


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<pre> Auf Schalke ist man offenbar der Ansicht, dass jener Mann, der den Klub im Vorjahr noch zur Vizemeisterschaft geführt hatte, nun plötzlich nicht alles falsch machen könne. Abgesehen davon wurde mit Tedesco erst im August eine Vertragsverlängerung bis 2022 vereinbart.  <p> Physisch waren die Borussen dem Titelverteidiger überlegen und präsentierten sich auch hungriger.  <p>  Wenngleich der überstürzte Abgang angeblich mit Kovac abgesprochen war, droht — wie bereits im Vorjahr — auch aktuell die Unzufriedenheit einiger Spieler den bayrischen Saisonstart zu überschatten. <p>  Zum Glück für die Leipziger, so blieb ihnen das dritte sieglose Liga-Spiel in Folge erspart. <p>  Was somit in Leverkusen in der zweiten Halbzeit fast wie von allein ging, artet nun gegen Freiburg aber vermutlich schon wieder in richtig harte Arbeit aus; die bereits kassierten 30 Gegentreffer täuschen darüber hinweg, dass der Sport-Club eigentlich über eine solide Grundordnung verfügt.  </pre>


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<pre> Allerdings steht zu befürchten, dass sich das Endspiel im Berliner Olympiastadion keinen Ehrenplatz in der Vereinschronik verdienen wird: Nach den Eindrücken der vergangenen Monate steuert die Eintracht gegen den BVB vielmehr auf ein unvermeidliches Debakel zu.  <p> Trotz aller gegenläufigen Beteuerungen war die Furcht vor einem Absturz an der Spree bereits über den Jahreswechsel allgegenwärtig — weshalb nun naturgemäß auch der Auftritt in Leverkusen nicht als vertrauensbildende Maßnahme herangezogen werden kann.   <p> Obwohl es letztmals in der 1Runde zu einem vollen Dreier reichte, mischen die Sachsen noch immer munter in der Spitzengruppe mit; lediglich zwei Zähler hinter dem FC Schalke in Lauerstellung überwinternd, bringt sich RB längst für neuerliche internationale Abenteuer in Stellung. <p>  Das erste dieser drei Spiele steigt am Samstag. Der Gegner ist mit dem HSV zwar kein leichter, allerdings auch kein unbezwingbarer. In der Hinrunde haben sich die Mainzer im Volksparkstadion mit 3:1 durchsetzen können.  <p> Damit ist der FSV in der Heimtabelle sogar auf Rang 6 zu finden.  </pre>


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<pre> Vor dem Befreiungsschlag in der HDI-Arena war die Elf vom Niederrhein vier Mal in Folge ohne Torerfolg und Punktgewinn geblieben; infolge der plötzlichen Ladehemmung hatte es nach sechs absolvierten Partien lediglich zum vorletzten Platz in der Rückrunden-Tabelle gereicht.  <p> Da die Werkself mittlerweile seit sechs Auftritten sieglos ist, setzt sich die negative Dynamik somit auch nach dem Ziehen der Notbremse unvermindert fort; unter dem neuen Trainer hat sich der Vorsprung auf den Relegationsplatz in nur 180 Minuten nahezu halbiert.  <p>  Immerhin können die von den Wettanbietern um einiges höher gehandelten Fohlen von derartigen Perspektiven bis auf weiteres nur träumen. Mit dem zuletzt eingefahrenen fünften Saisonsieg wurde gerade einmal denkbar spät die eigentlich nur für den Klassenerhalt relevante 20-Punkte-Marke geknackt. <p>  Allerdings befinden sich auch die „Rasenballer“ derzeit in einem guten Zustand — trotz der 0:1-Niederlage beim VfL Wolfsburg am vergangenen Spieltag.  <p> Jeder daheim erzielte Treffer hat dank der nahezu undurchlässigen Abwehr eine Rendite von knapp zwei Zählern eingespielt — angesichts dieses erfreulichen „Kosten-Nutzen-Verhältnisses“ ist es kein Wunder, dass der Sport-Club sein Erfolgsmodell zunehmend auch in der Fremde praktiziert.  </pre>


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